Gedankenweitsprung

Von Philosophie bis Pixel: Gedankengänge und kreative Welten


Wie geht es weiter?

Es wird noch ein wenig dauern, aber bald endet auch dieses Semester und damit folgt das vierte. Das bedeutet, dass ich nur noch ein Jahr habe, bis ich meinen Bachelor (hoffentlich) haben sollte. Daraus resultiert unweigerlich die Frage danach, wie es weiter geht. An sich ist der Plan klar: Master dranhängen. Aber gleichzeitig auch irgendwie nicht. Mache ich einen in der Philosophie alleine? Oder in Philosophie und Digital Humanities? Bei letzterem muss ich fürchten, dass ich um die Mathematik nicht so gut herum komme wie aktuell, andererseits habe ich nicht „nur“ die Philosophie, sondern auch etwas „Nützliches“ wobei sich die Frage nach der Nützlichkeit in einigen Jahren potenziell erledigt haben wird weil KI.

Alternative Überlegungen

Wobei alternativ das falsche Wort ist, weil vieles von ihnen mehr eine Abwandlung und keine richtige Alternative darstellt. Parallel zum Master zu arbeiten wird wahrscheinlich eins meiner Ziele sein, denn ich will nicht ewig kein „eigenes“ Geld haben und ich würde auch gerne irgendwann mein Bafög zurückzahlen können. Andererseits gibt es Projekte, die ich eher in Angriff nehmen kann, wenn die Zeit des Pushens durch den Bachelor mit 8 oder 9 Veranstaltungen pro Semester vorbei ist: Mein Buch, der Blog und alles, wobei ich meinen Freund unterstützen kann. Und ganz nebenbei gibt es ja auch noch Themen wie Familienplanung und das Nachholen des Führerscheins – ja, ich habe keinen Führerschein.

Die Fragen und Möglichkeiten hören nicht auf

Während ich das hier schreibe merke ich, dass meine Finger noch eine ganze Weile über die Tasten meines Laptops schnellen könnten, um weitere Gedanken zu meiner Zukunft zu schreiben und ihre Vor- und Nachteile zu erläutern. Ob das zweckdienlich ist? Wahrscheinlich nicht. Es würde wahrscheinlich dafür sorgen, dass sich bei mir der Panikmodus einstellt und wer immer das liest wird dabei wahrscheinlich ab einem bestimmten Punkt Langeweile empfinden – oder selbst in einen Panikmodus geraten.

Stattdessen…

…möchte ich mich bewusst dafür entscheiden, diese Gedanken in Bezug auf eine Zukunft, die in frühestens einem Jahr eintreten wird, erst einmal zu pausieren. Ich studiere überwiegend ein Fach, das ziemlich „unnütz“ ist. Das kann Angst machen, ist aber auf der anderen Seite unfassbar entspannend. Kein Staatsexamen, kein ständiges Nachlesen darüber, dass man mit Studium X keine Stelle findet. Ich sehe all das und zucke mit den Schultern, denn Angst kann einem schwer gemacht werden, wenn man sein Schicksal kennt. Und in so einem Kontext muss ich immer wieder an die eine Stelle von einem Lied denken, das ich schon sehr oft gehört habe: „Today is the tomorrow, that you worried about yesterday.“ Und was soll ich sagen? Es stimmt.

,

Diese Seite wurde 0 mal aufgerufen.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert